Der erste Teil der Kino- Trilogie "Der Herr der Ringe- Die Gefährten" nimmt einen gefangen, und die wunderschöne Musik vom Kanadier Howard Shore trägt seinen Anteil dazu bei. Mit den keltisch anmutenden Flötenklängen lässt er das Auenland vor einem erscheinen, mit seinen grünen Wiesen und freundlichen Hobbit- Bewohnern. Die Kämpfe gegen die dunklen Mächte von Mordor sind pompös und kräftig komponiert, immer sind viele Streicher mit im Spiel, Pauken und Hörner, wie es sich für eine Filmmusik wohl gehört. Die Einsamkeit, die Gedanken an die fast unlösbare Aufgabe und die Sehnsucht der Gefährten nach einer friedlicheren Zeit werden im zweiten Teil des Soundtracks deutlich, denn hier wird die Musik melancholischer. Die Anlehnung an keltische Musik ist unüberhörbar, Shore hat wohl im Vorfeld die Musik des 8. und 9. Jahrhundert studiert, um eine Musik zu erschaffen, wie sie in Mittelerde geklungen haben könnte. Auch die Gesänge können ihre keltischen Vorlagen nicht leugnen, so verwundert es nicht, dass die irische Sängerin Enya den Schlusspunkt setzt, bei dem es einem eiskalt über den Rücken läuft. |