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Kultistenpyramide 06.05.2003 - 13:31 Uhr
Kategorie: Allgemein
Autor: Zasch (Klabauter001@gmx.de)
 
 
Bruder Blitzus, ehem. Söldner jetzt Praios Geweihter (gesp. von Michael Kreher) Magister Beckstein, dicklicher Magier (gesp. von Sascha Kreher)

Ich weiß noch wie Magister Beckstein (meine Wenigkeit) mit Bruder Blitzus in der verfluchten Kultisten-Pyramide standen. Wir waren auf der Suche nach Teilen des berüchtigten "Herz der Finsternis", welche vor Urzeiten in der ganzen Welt verstreut wurden, auf dass sie nie mehr wieder EINS würden. Wir mussten den finsteren Mächten zuvor kommen, die danach trachteten dieses unheilige Gefäß des Bösen neu zu erschaffen. Da standen wir nun unter der gewaltigen Statue einer monströsen Gottheit und ihre Augen zierten zwei glänzende schwarze Steinbrocken... Teile des Herzens. Stundenlang waren wir um die Pyramide herumgeschlichen um einen Eingang zu finden und möglichst nicht entdeckt zu werden. Von einem Moment auf den Nächsten öffnete sich eine fugenlose Tür aus einer der Seiten und heraus kam eine Gestalt in Robe die uns trotz unsers (hervorragenden :) Verstecks freundlich Einlass anbot. Verwirrt und Naiv wie immer wollten wir den freundlichen Kultisten nicht verärgern und gingen lieber mal mit. Drinnen führte Eines zum Anderen. Die schändliche Gottheit verehrte gleichermaßen Fleisch und Blut. Dezent wurden wir genötigt, uns eine Robe an zu ziehen und dem Ritual des Fleisches bei zu wohnen, was sich für Beckstein und Bruder Blitzus als recht angenehm herausstellen sollte (Orgie höchsten Grades). Bruder Blitzus sollte allerdings als geistlicher Kämpfer für diese Sünde noch zu büßen haben. Das Ritual des Blutes war ganz anderer Natur. Auf einem mit Nadeln gespickten Stuhl sollte eine junge Frau geopfert werden. Das reichlich austretende Blut sollte über verschiedene Rinnen im Boden zu Schalen geleitet werden, aus welchen wir freundlicherweise trinken müssten. Aufgrund unserer standhaften Weigerung und den Versuchen den Tod des Mädchens zu verhindern wurden wir kurzerhand, höflich aber bestimmt ebenfalls zum Tode verurteilt. Also standen wir vor der Gottheit unter uns ein weites Gitter, durch welches in ein paar Sekunden ein flammendes Inferno emporschießen und uns zur Unkenntlichkeit verkohlen sollte. Selbstverständlich unter dem Beifall unzähliger Kultisten. Beckstein ist noch so gut wie NIE ein Zauber gelungen. Man könnte ihn als einen der stümperhaftesten Magier der Geschichte beschreiben. Klein, beleibt, mit wirrem Haar und gezwirbelten Bart. Verlacht und Verspottet von seinen Gefährten, er könne nicht einmal Wasser zum kochen bringen. Der Teleportzauber hatte eine Chance von ca. 15%, was soviel hieß wie Tod, was Bruder Blitzus auch erwartete. Sie gaben sich zum Abschied die Hand.... Die Würfel fallen.... atemlose Stille.... Das Rollen der Würfel halt Laut durch das Spielzimmer begleitet von leisen unharmonischen Geigen und..... 15!!! Auch in Zukunft sollte Magister Beckstein kein Zauber gelingen. Dieser war der Einzige. Wir tauchten auf in einem entlegenen Teil der Pyramide. Im aufkommenden Tumult besaßen wir die Dreistigkeit in unseren Kutten (die wir immer noch an hatten) geradewegs wieder zurück zu dem Ort unseres beinahen Todes zu laufen. Um die Steine zu holen. (Damit rechnete niemand, und niemand hat uns entdeckt) Die Nerven völlig blank entkamen wir schließlich diesem Ort des Grauens... mit den Steinen. In Gedenken an Magister Beckstein, der umkam durch seine wissenschaftliche Neugier.
 

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