DSA Limbus

 
Echsentöter 06.05.2003 - 13:24 Uhr
Kategorie: Allgemein
Autor: Zasch (Klabauter001@gmx.de)
 
 
Elko, der Streuner / Krieger (gespielt von Kai Hauke) Kain aus den fernen Landen, Ninja-Abart (gespielt von Chewie)

Ich weiß noch, wie wir vor der gefürchteten Riesen-Echsen-Höhle uns in Stellung brachten. Wir hoben Gruben aus, in die die Echse fallen sollte. Wir bestückten die Grube mit Speeren, damit es nicht lang zappeln muss. Wir arbeiteten Pläne über unsere genaue Position aus, bauten Brandbomben. Wir zogen mit einem riesigen Flaschenzug einen monströsen Baumstamm über den Höhleneingang um ihn dem Vieh auf den Kopf fallen zu lassen.... Minuten, Stunden, der atemlosen Stille...... warten auf das Grauen. Dann die ersten Rauchschwaden und unterschwellig gurgelndes Knurren....BEI PRAIOS! Es waren ZWEI!! Unter Einsatz unseres armseligen Lebens brachten wir die Monster zur Strecke! Erleichtertes Aufatmen....Beglückwünschungen.... Sammeln... Vorfreude auf das Fest... doch....MAMI WAR NOCH DRIN! Öhmm.. naja. Unser Krieger "Elko" stürzte sich wagemutig mit dem Schwert voraus der Echse entgegen. Augenblicklich bekam er einen Pesthauch volle Breitseite und drehte auf Absatz wieder um. Auf den Felsen über der Höhle stand noch unser verrückter Kämpfer "Kain" aus den fernen Landen, der einem Blutgott huldigte. Wie so oft warf er sich einen seiner Kamikaze-Pilze ein und sprang "Blut für den Blutgott"-schreiend dem Vieh in den Nacken (bewaffnet mit zwei winzigen, winzigen Dölchileins!) Anzumerken ist, dass er so etwas immer macht, was dann dazu führt, dass alle Charaktere die Augen verdrehen und sich seufzend ihrerseits der Gefahr entgegenstellen (Was Rabagasch einmal das Leben gekostet hat) So hockt er also rittlings auf dem Echsenkopf und sticht wie besinnungslos in die schuppige Haut, während die Pestechse darum bemüht ist, den penetranten Reiter an der Höhlendecke zu zerquetschen ...das Ende vom Lied ist: Dem Krieger aus der Ferne schien dem Tod versprochen. Ich habe in meinen ganzen Abenteuern niemanden erlebt, der so unverschämtes Glück hatte wie ER. Schließlich war Kain am Ende und fiel erschöpft vom Hals der Echse auf den harten Stein. Die besinnungslosen, wahnsinnigen, hysterischen Schläge Kains auf das Monster haben allerdings auch dieses so gut wie zu Grunde gerichtet. Hier trat Elko noch einmal auf den Plan, sich nur mühsam auf den Beinen haltend durch die Folgen des Pesthauches taumelte er dem Monster entgegen um ihm den letzten Stich zu versetzen (Es war mehr ein Sich-schwächlich-dagegenlehnen). Prompt fiel nun auch die Echse um und Elko brüstet sich bis zum heutigen Tage damit diesen Schrecken im Alleingang erlegt zu haben... Wir wissen, dass es anders war. Kain sollte überleben und eines Tages durch seinen eigenen Tod das Leben aller seiner Kameraden retten. (seufz) ...in gedenken an Kain, der niemals voraussetzte, dass Rabagasch ihm beim Kampf gegen die Riesenspinne zur Seite stand.
 

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